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Aus König Friedrich Wilhelms IV. gesunden und kranken Tagen / von Alfred von Reumont
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VII. Berliner Gesellschaft 18431846.

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doch noch in später Stunde sich ein Feld amtlicher Thätigkeitzu verschaffen ihn bewogen, im Jahre 1846 zog Franck nachBerlin, wo er, in bequemen pecuniären Verhältnissen, mancher-lei Verbindungen anknüpfte oder erneute und Viele so ausdem Gelehrten- wie Künstlerstande bei sich sah. Er war wiegesagt ein fein gebildeter Mann von vielen und gründlichenKenntnissen und scharfem Urteil, ein Liberaler aber ohneeine Spur demokratischer Uebertreibung. Ich habe ihn biszu meinem Scheiden aus Berlin im Herbste 1847 viel ge-sehen und mich stets seines lebendigen Geistes und der Fülleseiner Anschauungen erfreut. Zur Zeit des Vereinigten Land-tags gingen viele Leute bei ihm aus und ein und er wäreden politischen Dingen nicht ferne geblieben, wenn über dieseund sein Geschick nicht heftige Stürme hereingebrochen wären.Ein entsetzliches Schicksal hat diesen Mann betroffen. Ausseiner glücklichen Ehe hatte er einen Sohn, einen schönenund blühenden Knaben. Dieser war heranwachsend als dieMutter an einem für völlig unbedeutend gehaltenen Anfallfliegender Gicht plötzlich starb. Der Witwer vereinigte nunalle Liebe und Sorge auf das Haupt dieses Kindes und lebtenur für dessen Erziehung und Gedeihen. Frühe schon legteder Knabe die stärkste Hinneigung zu dem Seemannsstandan den Tag, und kein Zureden noch irgend welche Be-mühungen des Vaters vermochten ihn von dieser Neigungabzubringen. Als der Vater gewahrte daß nichts half, bracher alle seine noch übrigen Beziehungen ab und zog mit demSohne in die ferne Gegend Berlins, wo die Schwimmanstaltdiesem Gelegenheit zu seiner ersten Ausbildung bot. Er istendlich mit ihm nach England gegangen, wo der unterdessenzum Jüngling Herangewachsene Beschäftigung zu finden