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Erster Band.
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Blüte und Hinwelken des staufischen Hauses.

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bald den byzantinischen Kaiser, bald die großmachtsüchtigen Welsen, bald das eifersüchtigeFrankreich zum Feinde hatte oder gar eine Verbindung von mehreren dieser Gegner befürchtenmußte. Niemals hat er jedoch jenen Mut des echten deutschen Mannes verloren, der ihnstets auszeichnete und auch in den schwierigsten Lebenslagen aufrecht erhielt.

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Aus dem höfischen Leben znr Zeit Kaiser Friedrichs I. Fürstliche Tasclgcsellschaft.

Aus der um 1185 —1175 von Herrad von LandSperg, Äbtissin des Klosters St. Odilien in, Elsaß, ausgeführten Bilderhandschrist„Hortus äoNoiarnn," (Lustgarten). Befand sich in der Bibliothek von Straßburg und verbrannte bei der Belagerung im Jahre 1870.(S. L72.) Über der runden Tafel: Waschung der Hände nach dem Speisen.

Mit den Lombarden schloß der Kaiser 1183 in Konstanz Frieden auf der Grundlageder Selbstverwaltung ihrer Städte, und so hatte hier die Freiheit und die Menschlichkeit gesiegt.Es trat jener Höhepunkt der Macht des Rotbarts ein, welchen 1184 großartige Feste bei Mainzbezeichneten, denen 70 000 Ritter, auch solche aus Frankreich, Burgund und Italien beiwohnten.

Aus dem höfischen Leben zur Zeit Kaiser Friedrichs I. Turnier.Malerei in dem „Lustgarten" der Äbtissin Herrad von LandSperg; um 1165 —1175.

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Noch höher stieg sein Glück durch die Verlobung seines Sohnes Heinrich mit Konstanzc, derErbin Siziliens, die seinem Hause die Herrschaft über Italien zu sichern schien. Mailand, welches nachseiner mehr durch Italiener als durch Deutsche betriebenen Zerstörung wiederhergestellt wordenwar, feierte diese Hochzeit mit königlicher Pracht, und das junge Paar erhielt thatsächlich die KroneItaliens. Friedrich nahm sich in allem Karl den Großen (den er heilig sprechen ließ) zum Musterund legte großen Wert darauf, als Friedensstifter betrachtet zu werden. Freilich, die Fehdenhörten darum nicht auf, sie wurden aber seltener. Vieles ward besser im Reiche, und sein Ansehen