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Erster Band.
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Waffen und Fahne. Kriegszncht.

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und wurde aus dem Heere ausgestoßen. Ein Knecht wurde im gleichen Falle geschoren, geprügeltund gcbrandmarkt, wenn ihn nicht sein Herr mit seiner ganzen Rüstung loskaufte; war dieSchuld streitig, so konnten Kläger und Beklagter das Ordal (Gottesgericht) des Zweikampfes anrufen.Ein Ritter, der einen Kaufmann beraubte, mußte ihm das Seinige zurückerstatten und schwören,daß ihn: die Eigenschaft des Beraubten unbekannt gewesen war. Wer in seiner Herberge einWeib verbarg, verlor den Harnisch und wurde ausgestoßen; dem Weibe aber wurde die Nase

kriegerische Rüstung im zwölften Jahrhundert.

Federzeichnung in eineni Psalterium des zwölften Jahrhunderts; Berlin, kgl. Kupftrstichkabinett.

Motiv der Darstellung ist die Geschichte von David und Urias. Nuten der Tod des Nrias; darüber David, wie er aus der Handeines Kriegers den Botenstab mit der Nachricht hiervon erhält.

abgeschnitten. Ein Knecht, der im Rücksalle stahl, wurde gehängt; ein Brandstifter geschoren,geprügelt und gebrandmarkt. Die nämliche Strafe erlitt ein Kaufmann, der im Lager zuteuer verkaufte; er verlor zudem seine Waren.

Vor der Schlacht wurde gebetet und gesungen. Zum Kampfe schritt man mitKriegsgesang und Kriegsrusen, welche die Partei der Krieger anzeigten, z. B. „Hie Wels,hie Waibling". In den Kreuzzügen rief man: „Hilf, heiliges Grab". Pauken- und Trom-petenschall begleitete den Kriegsrnf. Den Vormarsch des Feindes erschwerte man oft durch in