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Erster Band.
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20l> Zweites Buch. IV. Das Kriegswesen und die Zeit der Kreuzziige.

höher stieg. Diese Erscheinung nahm oft so gehässigen Ausdruck an, daß bei der Belagerungvon Ptolemais die Deutschen ihres Mißgeschickes wegen von den Franzosen, welche stets dieFührerschaft der Krcnzzugsbewegnng beanspruchten, hintangesetzt und verhöhnt wurden, obschondie einzigen wirklichen Thaten des unglücklichen „ dritten" Kreuzzngs doch nur denEngländern Richards Löwenherz zu verdanken waren. Der Mißerfolg des erstendisziplinierten Krcnzzuges hat dann auch so mächtig nachgewirkt, daß seitdem keiner mehrmit größeren Heercömasscn nach dem heiligen Lande gelangte, daß selbst der Erfolg desgebannten Friedrichs II., welcher erreichte, was keinem Papste nnd keinem Krcuzheerc jegelungen war, nämlich die unblutige Erwerbung Jerusalems, in dessen Grabeskirche er sich dieKrone aufsetzte, - wieder zu nichte wurde, und daß auch die späteren, kleineren Kreuzzügcnur noch Todeszucknngen dieser großartigen Unternehmungen bedeuten, die an der Uneinigkeitder Christenheit gescheitert sind.

Nittertracht um 1218—20.

Skulpturen im Kapellchen zum heiligen Grabe im Dome zu Konstanz.