Die großen Bischöfe Deutschlands
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Davids Chorführer. Attuiatur in einem Psalterium aus dem Ende des elften Jahrhunderts.
Leipzig, Universitätsbibliothek.
Die Miniaturmalerei dieser Zeit steht durchaus noch unter dem Einfluß der karolingischen Schule; man vergleiche die in den Abschnitten
7—9 des I. Buches abgebildeten Miniaturen.
dem Kampfe zwischen Kaiser- und Papsttum ein großer Teil der Geistlichen, mit welchen, Ivennauch aus anderen Gründen, mehrere Bischöfe und Klöster vereint stritten, auf die Seite des Kaiserstrat. Überhaupt war, (wie Gerdes sagt) dem eigentlichen Volke und selbst vielen Geistlichen derPapst nur wenig bekannt, und es ist fast erstaunlich, wie selten er von den Schriftstellern derZeit genannt wird. Die niederen Geistlichen hielte» durchweg nicht den Papst, sondern denKönig für das eigentliche Haupt der Kirche, da er, ohne Einspruchsrecht des Papstes, dieBischöfe ernannte. Freilich, als der Glanz der Kaiserkrone erblaßte, wurde auch die Unter-ordnung der Geistlichkeit unter den Papst, langsam aber sicher, eine vollständige. —