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Erster Band.
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Drittes Buch. IV. Kriegswesen und Rechtspflege.

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Faksimile cms der ältestenerhaltenen Handschrift derFragen des Königs Ruprechtüber die Femgerichte; voinJahre 1408.

Nürnberg, Germ. Nat.-Mus.Diese Fragen, durch welche derKönig das eigentliche Wesen derFemgerichte kennen lernen wollte,sind die ersten größeren Auf-zeichnungen über den Rechts-gebrauch der Feme. Die Hand-schrift stammt aus dein Besitzdes Minnesängers Oswald vonWollenstem, der ein „Wissender"war.

Umschreibung:

(Erste Seite der Handschrift):

Darauf folgt die Jahreszahl 1408.

Die letzten Zeilen der Hand-schrift, denn Faksimile auf Seite377 steht, lauten:

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Diese letzten Zeilen befinden sichauf der äußeren Seite des Um-schlages der Handschrift. Die-selbe war zusammengelegt, miteiner Schnur umbunden und ver-siegelt. Die Aufschrift: „DieZettel soll niemand lesen, nurein Freischöff allein" war mithinfür den Fall angebracht, daß derBesitzer starb und in seinem Nach-lasse ein Nichteiugeweihter dieHandschrift fand. Er sollte ge-warnt werden: er dürfe die ver-schnürte Handschrift nicht lesen„bei dem Leben".