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Erster Band.
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Der Henker. Die „Fahrenden".

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vagierenden Quacksalbersind durch die Entwicke-lung der Heilkunde zurWissenschaftteilweise weg-gefegt, teilweise zur Heim-lichkeit ihres „Gewerbes"gezwungen worden. DemUnwesen der handwerks-mäßigen „Klopffechter",welche, gleich den Musi-kanten , Brüderschaften,wie z.B. die Marxb nid er,bildeten, im Fechten Unter-richt gaben und den bestenSchülern die Würde des„langen Schwertes" er-teilten, machte das Em-porkommen der Schieß-kunft und der Schützen-feste ein Ende.

Es gab endlichauch unehrliche Leichen,nämlich die der Hin-gerichteten, der Selbst-mörder, der Exkommuni-zierten und der Ketzer, dieman, wenn nicht klingendeGründe der reichen An-gehörigen anderes be-wirkten, auf einer Kuh-haut zum Grabe schleifteund natürlich in nn-geweihter Erde begrub(das sogenannte Escls-begräbnis). Letzteres trafauch die im Duell Ge-fallenen, nachdem dieserRest von Barbarei nichtmehr als ein Gottesgerichtangesehen wurde, undmeist auch die im Ge-fängnis Gestorbenen. DieSelbstmvrder übrigens,deren Zahl im Mittclalterweit großer war, als man

Fahrendes Volk, seine Künste produzierend.

Fechter und Ringer; Spiel mit Schlangen und mit dem Messer; als letzter ein Gaukler, dessen MundFeuer zu entflammen scheint. Rechts Zuschauer, wohl Bewohner der Nächstliegenden Burg.Aus einer Bilderhandschrift des 15. Jahrh.: „Mittelalterliches Hausbuch". Nürnberg, Germ. Nat.-Mns.

gemeinhin glaubt und deren That man als „heidnisch" betrachtete, wurden an einem Kreuzwegoder an einem Äusser verscharrt oder auch ins Feuer geworfen.

Die Unehrlichkcit, welche die geschilderten „fahrenden Leute" betraf, erstreckte sich nichtauf diejenigen, welche eine Heimat hatten und sich bloß aus Neigung einem umherschweifendenLeben ergaben, wie z. B. die fahrenden Ritter und die fahrenden Schüler, obschvn beideKlassen es an Gefährlichkeit ihres Treibens den Gauklern und Spielleuten oft zuvor thaten.Erstere gehörten indessen am Ende des Mittclalters bereits der Vergangenheit an, während