Band 
Erster Band.
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Der „letzte Ritter". Die ersten städtischen Schulen.

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Kaiser Maximilian I. Verkleinertes Faksimile des Holzschnittes von Albrecht Dürer.

Schulen geradezu verpönt, bis die Entwickelung des Handels und Verkehrs die Übung derselbenim Lesen und Schreiben notwendig erscheinen ließ. Die Städte begannen daher im Anfangdes vierzehnten Jahrhunderts deutsche Schulen zu errichten, was indes abermals dem heftigenWiderstände der Geistlichkeit begegnete und nur durch Vergleiche mit ihr möglich wurde, sodaß die deutschen Schulen und ihre Schüler noch lauge gegenüber den lateinischen zurückgesetztwurden. Das vierzehnte Jahrhundert sah auch Mädchenschulen entstehen, nicht ohne daß dieLeiter der Knabenschulen scheel dazu sahen.

Das Einkommen der Lehrer bestand in Schulgeldern und Geschenken der Schüler,welche überdies Holz und Licht in die Schule mitbringen mußten. Der Rektor bezog einGehalt von zehn bis 32, oft auch mehr, Gulden. Die Schulstunden begannen damals imSommer früh um fünf oder sechs, im Winter um sieben Uhr, der Nachmittagsunterricht schon