442 Drittes Buch. VIII. Schrifttum und Kunst am Ende des Mittelalters.
schließen. Die deutschen Volkslieder blieben nicht, lvie die Werke der Minnesinger (immerhinden Prächtigen Vogelweider ausgenommen) bei einen: und demselben Gegenstände ermüdendstehen, sondern verbreiteten sich in großer Vielseitigkeit über alle Gebiete menschlichen Thunsund Treibens. So trat denn nicht nur die Liebe znin Weibe, sondern auch die zum erheitern-
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AuS Heinrich TeichnerS Sprnchgedichte».
Verkleinertes Faksimile einer Seite einer Handschrift vom Jahre IS6». München, kgl. Hos- und Staatsbibliothek.Inhalt der Seite: Schluß der Verachtung über „Gewohnheit und Natur", dann „Untergang der alten ritterlichen Zeit".
den Rebensäfte, znm „edlen Weidwerk", zum fröhlichen Wandern, zum Vaterlande, zur schönenNatur im Bvlksliede hervor. Zahllose Jäger-, Soldaten-, Reiter-, Studenten-, Handwerks-,Bauern- und sogar Bettlerlicder entstanden; neben den rein lyrischen Dichtungen wurden auchBegebenheiten aus dem Volksleben oder der Geschichte in: Liede besungen, lvie z. B. imäußersten Süden und Norden des deutschen Landes in den Kriegs- und Schlachtliedcrn der