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Erster Band.
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448
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448 Drittes Buch. VIII. Schrifttum und Kunst am Ende des Mittelalters.

Handwerker eingeführt. Und alle die Bilder sind zuverlässig, vom Kaiser selbst kontrolliert.Die Trachten, auf die Maximilian besonders achtete, sind immer von absoluter Treue. Kurzwir können keinen besseren Führer und Leiter als unsere Bilder uns wählen, wollen wireine klare Vorstellung gewinnen von der Zeit, wo das Mittelalter abschied und in Deutsch-land auch das Zeitalter der Renaissance seinen Einzug hielt, der Zeit, deren hervorragendsterund merkwürdigster Vertreter Kaiser Maximilian I. ist."

Von höherer kulturgeschichtlicher Bedeutung sind die Litteraturwerke, welche an der Pforteeiner neuen Zeit die Sitten der damaligen Gegenwart schilderten und geißelten. Der Urheber

Maximilian im Lanze»-Turnier zu Fuß.

Faksimile eines Holzschnittes im „Weißkunig"; illustriert von Hans Burgkmair (1473 —1531).

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dieser Richtung war Sebastian Braut, der um 1457 in Straßbnrg geboren wurde, 1475 1500

Student und Professor in Basel war und im Jahre 1521 als Stadtschreiber zu Straßbnrgstarb. Er ging aus dem Lager der Humanisten hervor, und zwar aus einem Kreise derselben,welcher mehr als die übrigen am Alten hing und bestrebt war, den Humanismus sowohl mitchristlich-religiöser Gesinnung, als auch mit den leitenden Gedanken der scholastischen Philosophiedes Mittelalters zu vereinigen. Unter den Parteien der letzteren, den (reaktionären) Realistenund den (verhältnismäßig „liberalen") Nominalisten wurden damals ihre letzten Kämpfe aus-gesuchten, aber erst der Humanismus schliff die Parteigegensätze ab und beseitigte sie endlichganz. Das Haupt dieser vermittelnden Richtung, für sich noch kein entschiedener Humanist,war Johannes Heynlin von Stein (a Imxiäo), der in Basel während der zweiten Hälfte