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Drittes Buch. VIII. Schrifttum und Kunst am Ende des Mittelalters.
Wagen mit Musikern i Gruppe in dem Triumphzng Maximilians I., Holzschnittwerk von Hans Burgkittair.
Die in der k. k. Hosbibliothek zu Wien befindliche Handschrift von Kaiser Maximilians Geheimschreiber Marx Treitzsaurwein, der auchdie Erläuterungen zu den folgenden, Musik und Jagdwesen darstellenden Illustrationen der genannten Handschrift entnounuen sind, sagt zu
diesem Musikwagen:
„Darauf solln sein die sueß Meledey, Nemlichen also: Am Ersten am tämerlin — Am quintern — Am große lauteil — AinRybeben — Ain Fydel — Ain klain Rauschpfeiffen — Ain Harpfen — Ain große Rauschpfeiffen. — Item des Maisters namen vndsein Reim solln noch gestimpt werden. —
„Ich hab die sueßen Melodey von Saitenspill gar mancherley" n. s. w.
Item des knäbel vnnd Sy alle sollen das lobkrenntzle aufhaben."
Rotte, Fidel und Geige, aus welchen sich in neuerer Zeit die Violine entwickelte. Die Blas-instrnmente sind zuerst durch die Kreuzfahrer aus dem Morgenlande gebracht worden; davon
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Wa^en mit Orstel: Gruppe in dem Triumphzuq Kaiser Marimilians I., Holzschnittwerk von Hans Burgkinair.
„Auf demselben Wägenle solle sein Rygal vnnd Schalmeyenpossetif vnnd darauf man schlagen solle, — Item der maister solleein Maister pauls Organist, vnnd sein Reim auf die maynung gemacht werden: — Wie Er auf des Kaisers Angeben die Musicakünstlichen gemert und erclert hab.
„Regal, dartzue das Positiff — die Orgel auch mit manchen Griff" u. s. w.
Item das Knabel vnnd Sy alle sollen das lobkrenntzle aufhaben."