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Zweiter Band.
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138 Viertes Buch. VIII. Wissenschaft und Litteratur am Ende des 16. Jahrhunderts.

aufgeschlagen war; eine Erhöhung auf demselben („Brüge") diente verschiedenen scenischen Zwecken;Dekorationen fanden immer mehr Anwendung, und zwischen den Akten wurde musiziert. Nochlange traten die Darsteller im Kostüm ihrer eigenen Zeit auf, gleichviel wann und wo dieHandlung des Stückes spielte. Zuerst machte man mit dem römischen und mit dem türkischen

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Faksimile des Titels der in Frankfurt a. M. 1572 gedruckten Ausgabe des „Reincke Fuchs".

Kostüm eine Ausnahme. Wo Gott auf der Bühne erschien, trug er einen langen Talar, weißenBart und ein Scepter; die auftretenden Könige stets die Krone auf dem Haupte.

Weit überragt alle Mittelmäßigkeiten in dieser Richtung der treffliche Hans Sachs inNürnberg. Er begann in den ersten Jahren der Reformation mit Fastnachtspielen, aber erstum die Mitte des Jahrhunderts wurde er fruchtbar; er schrieb im ganzen über zweihundertStücke und zwar in drei fast gleich zahlreichen Gruppen: Fastnachtspiele, Tragödien und Komödien,