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[1. Band.]
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die ununterbrochene Reihe der Geschichte der berühmten Männervon der in das Dunkel der Fabel sich verlierenden Zeit anbis zu den neuesten Epochen übergeben." ')

Mütter und Ammen der Revolution — diesen Namenertheilt auch das angesehenste wissenschaftliche Sammelwerkdes letzten Jahrhunderts den Collegstudien, und will ihnenmit dieser Benennung eine Huldigung darbringen. „Esherrschte," sagt die philosophische Decade, „unter dem altenSystem ein höchst befremdender Widerspruch in unserer Er-ziehung. Man gab uns, da wir noch Kinder waren, Bücherin die Hände, die geschrieben worden, um uns Vaterlandsliebe,Seelengröße, Uneigennützigkeit, alle möglichen Tugen-den mit Einem Worte einzuflößen. Unsere jungen Her-zen pochten bei denHelden thaten der Männer, wieAristides, Epaminondas, Cato, Brutus u. s. w.Allein kaum waren wir aus dem Colleg entlassen, so solltenwir mit aller Gewalt diese erhabenen Beispiele wiedervergessen. Nirgends fand sich zu diesen prachtvollen Schil-derungen eine Wirklichkeit, nirgends Freiheit und nirgendsein Vaterland.

„Jetzt aber kann ein glücklicher Einklang zwischen unserenKenntnissen und unseren Sitten, zwischen unserer Lectüre undunserm Leben stattfinden. Wollt Ihr Republikaner werden?Dann sollen Eure Jünglinge Livius, Sallust,Tacitus, Plutarchrc. lesen."

„Meine theuren Freunde," fügte Camille Desmo ri-tt ns hinzu, „lest den Cicero, und ich stehe Euch dafür,Ihr werdet frei werden."

„Mit der Renaissance," schreibt ein anderer Zeuge, „er-scheint der republikanische Geist des Alterthums wiederum inEuropa. Die Demokratie ist aus den Kollegien

1) Bericht über die Stellung der Centralschulen, 13. Juli 1796.

2) Philos. Der. Bd. I. S. 104.

3) Revol. t. I. x. 164.