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welche die Bewunderung hervorgerufen haben.Die Republik war wenigstens zwanzig Jahre früher in denGemüthern, als sie ausgerufen wurde. Corneille hatte alsRömer gesprochen, und der da gesprochen hatte:

?owr etro plus gn'un roi, tu ts erois guelgus eboso,war ein ächter Republikaner.

Dieser kostbare Zeuge sagt unter vielem Jrrthümlichendeutlich und klar: „Seit der Renaissance ist die klassischeErziehung selbst in den sich mit Unterricht befassenden reli-giösen Genossenschaften ein Gaukelspiel. Man belastet dieeine Wagschale mit dem möglichst schwersten Gewichte vonBewunderung für die heidnischen Autoren, für die Menschen,die Maxime und Institutionen des Alterthums. Als Gegen-gewicht legt man in die andere Schale etwas christlichenUnterricht und einige religiöse Uebungen. Damit schmeicheltman sich, i» den Seelen das Gleich- und selbst das Ueberge-wicht des Christenthums wiederherzustellen! Die Erfahrungvon 1793 beweist die Illusion eines solchen Systems."

Der Bischof der Revolution, Herr v. Talleyrand,spricht wie Danton. „In den alten Schulen," sagt er,„wo so viele Interessen sich vereinigte», um das Menschenge-schlecht zu täuschen, es zu erniedrigen, fanden sich dochMänner, deren muthvolle Lehren den schönsten Tagen der Frei-heit anzugehören schienen, und die ohne Wissen des Des-potismus die Revolution, die sich jetzt erfüllthat, vorbereiteten."

Nach Talleyrand wollen wir noch Chateaubriandhören. Priester und Laien, Adelige und Plebejer, Demokratenund Royalisten, Alle sollen gehört werden, um die Genealogieder Revolution unwiderlegbar festzustellen. In seinem „Ver-such über die Revolution", ein Werk, das im nämlichen Augen-

1) Man sehe u. A. die Tragödie „Brutus" von P. Poree.

2) Monit. v. 13. Aug. 1793.

3) Bericht über den Unterricht, v. 11. Sept. 1791.