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war ganz einfach der Zögling eines Colleg und er redete dieSprache, die seine Mutter ihn gelehrt hatte.
Noch ein anderer Geistlicher, der Abbe Gregoire,schmäht die christliche und monarchische Vergangenheit Frank-reichs: „Bisher," so sprach er auf der Rednerbühne, „botder Staat nur eine allen Uebeln preisgegebeneNation; der arme Bürger, der betrübte Bürger benetzteseine Fesseln mit seinen Thränen, unsere Felder mitseinen Schweißtropfen, ohne daß er nur ein Wort vonseinen Rechten zu sprechen wagte, und bei dem Er-wachen Frankreichs macht der im Todeskampfe sich windendeDespotismus einen letzten Versuch, erhebt seinen Arm, umuns in den Zustand der Entwürdigung und des Un-glückes zurückzuschaudern. Vergeblich würden Ströme vonBlut fließen: die Revolution wird ihre Bahn durchlaufen.Die Vernunft breitet ihre Herrschaft aus und ergießt nachallen Seiten hin ihr Licht. Schaaren wir uns um den Königzu seiner Vertheidigung und um mit ihm den Tempel desVaterlandes wiederum aufzuerbauen." ')
Es heißt den Ruhm des christlichen Frankreichs befleckenund das Christenthum aus dem Königreiche Carls des Großenund Ludwigs des Heiligen hinwegleugnen, wenn der Grafvon Montmorency sagt: „Die Menschenrechte sind unver-änderlich wie die Gerechtigkeit, ewig wie die Vernunft.Werfen wir die verabschenenswürdigen Grundsätze, die zubeleuchten die Vertreter der Nation Anstand nehmen müssen,weit von uns hinweg. Wir leben nicht mehr in diesenZeiten der Barbarei, in welchen die Vorurtheilean Stelle der Vernunft thronten. Würden wir wohlhier versammelt sein, wenn das Licht der Weisheit die
1) Moniteur, Nr. 18. Es ist dies derselbe Gregoire, der die Ab-schaffung des Königthums beantragte und, mit der Milch des klassi-schen Alterthums genährt, auf der Tribüne mit Emphase ausrief;8i traetus illabatur orbis, imxaviäum kerient ririnse.