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[1. Band.]
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Finsterniß, welche unseren Horizont bedeckte, nichtverscheucht hätte?"')

„Meine Herren!" rüst nunmehr der Graf von Kastel-lane aus, „wenn Sie die Augen auf die Oberfläche der Erd-kugel werfen wollen, so werden Sie ohne Zweifel seufzen wieich, wenn Sie die kleine Zahl der Nationen in Betracht ziehen,welche, ich sage nicht die Gesammtheit ihrer Rechte, sondernnur einige Ideen, einige Ueberreste ihrer Frei-heit bewahrt haben. Um nur von Europa zu sprechen, sehenwir nicht ganze Völker mit dem Wahne behaftet, sie schul-deten Gesetzen, die von Despoten gemacht sind, von den-selben aber selbst nicht befolgt werden, Gehorsam? Indessenhaben wir uns mit Frankreich zu beschäftigen und ich frage,obwohl irgend eine andereNationdiePrincipien,nach welchen eine jede gute Verfassung eingerich-tet sein muß, hartnäckiger verkannt hat?"")

Hierauf besteigt Dur and de Maillane die Tribuneund sagt: „Ich bin von meinem Wahlkreise beauftragt, eineDeklaration der Menschenrechte zu verlangen.Diese Deklaration, welche in de» Städten, in den Gerichts-sälen und selbst in den Kirchen angeschlagen werden muß,wird das erste Thor sein, durch das wir in das Gebäude dernationalen Konstitution eintreten. Ein Volk, das seineRechte verloren hat und sie zurückverlangt, muß diePrincipien, auf welche sie gegründet sind, anerkennen."^

Noch nicht einmal treten die Namen Jesu Christi, desEvangeliums und des Christenthums bei der ganzen Berathungüber die Rechte des Menschen auf die Lippen der Gesetzgeber;der Boden, auf dem sie sich bewegen, ist i» der That ein ganzheidnischer. Die klassische Fabel von dem Stande der Naturund einem socialen Urvertrage — jene verruchte Annahme,welche dem Menschen das Recht über den Menschen entfließenläßt — bildet den Ausgangspunkt ihrer Theorien: Der Mensch

1) Moniteur, Nr. 31- — 2) Ebend. —

3) Ebend. Nr. 32.