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[1. Band.]
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H »Die Beispiele des Alterthums und zumal der! Römer haben mich gelehrt, zu sprechen: Ich willweder zwei noch drei Gewalten, ich anerkenne nur eine einzige,; ich will nur einen Herrscher, und ich sehe ihn da, wo erist, im Volke. Ich habe die glücklichsten Reiche durchwan-dert, wo die Excesse der Tyrannei die Völker entkräftet hatten,und wo sie, aus ihrem Irrthume erwacht, sich ihrer Rechtewieder bemächtigten. Griechenland und Italien botenmir Beispiele, welche die Journalisten der Klubbs nicht zubestreiken wagen werden: ich habe sie glücklich gesehenunter der republikanischen Regierung!"*)

Folglich ist der Name des Volkes in Aller Mund, er istgeprägt auf allen Münzen, er steht am Kopfe und am Schlüssealler Decrete. Es setzt die Magistrate ein und richtet dieKönige, es setzt Halbgötter ein und ab, es legt ihre Asche imPantheon nieder oder streut sie in alle Winde, es proscribirt,confiscirt, legt Feuer an, guillotinirt, leitet Alles in der Ge-sellschaft und Religion mit souveräner Autorität.

Um in ihm das Gefühl seiner Allmacht lebendig zu machen,decretirt ihm die Revolution eine colossale Bildsäule in Erz,aufgestellt aus der Höhe der Insel der Brüderlichkeit,vormals Insel des heiligen Ludwig, mit der Inschrift: Demeinzigen Herrscher!^)

jegliche Autorität kommt vom Volke; jegliche legitimeGewalt entfließt dem Volke: das ist das Princip." (Wortedes Grafen d'Antraigues vom 2. September 1790.) — Zwanzig-mai findet man in den revolutionären Reden, u. A. Chaumette'sund des Anarchasis Clootz, wörtlich die Phrase wieder: „DasVolk ist Gott, es gibt keinen anderen Gott neben ihm."

1) Moniteur, Nr. 59. Adresse der Versammlung an das Volk vom11. Februar 1790. Nereure nat. B- 1- „Von der Souveränetätder Völker und der Vortrefflichkeit eines Standes der Freiheit," vonMarchamont Needham u. s. w.

2) Art. 1. Die Statue, welche auf dem auf dem westlichen Punkteder Jle de Paris zu errichtenden Monumente das Volk darstellen

Kaume, Revolution. I. 6