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große Rohheit in den konventionellen Formen, die uns jeg-; licher feineren Lebensart entäußerte und uns ohne alleWürde auftreten ließ. Mit Ausnahme Weniger erschienen alle' Deputirten in der Tracht der Canaille.

„Diese bestand in einem weiten Sommerbeinkleide vonleichtem Stoffe, mit mehreren Streifen, entweder dreifarbigoder gewöhnlicher noch blau und roth, gelb und roth, kastanien-braun und roth; letztere Farbe aber war immer dabei. Einekurze Jacke oder ein Rock mit eingeschlagenen Schößen, dessencarrirte, breite Aufschläge bis zu den Ellenbogen reichten, ver-lieh mit einer bisweilen dreifarbigen, gewöhnlicher aber ein-farbigen Weste dieser Tracht ihren Schmuck. Weiter kam hierzunoch eine breite, nachlässig geknüpfte Halsbinde von Seideoder Mouffelin. Einige trugen eine rothe Mütze, Andere einendreieckigen oder runden hohen Hut.

„Holzschuhe oder Stiefel mit Aufschlägen vollendeten dasCostüm; unerläßlich aber war dabei die Bewaffnung mit einemdicken Knotenstocke oder mit einem großen Säbel, der aneinem Bandelier getragen wurde, oder endlich mit Pistolen,i die entweder kreuzweise im Gürtel steckten, wenn man einen^ solchen trug, oder aus den Taschen der Weste oder des Kleides^ zur Hälfte hervorschauten. Nur sehr Wenige wagten es, sich zuE pudern, denn der Puder war fast ein Zeichen der Aechtnug.

, Es bedurfte Robespierre seiner ganzen Popularität, um ein; Haargeflechte mit Reifen tragen zu dürfen. Die Haare waren? fett, ölig, schlecht gekämmt, ziemlich lang und mani ließ sie hinten in einen dichten Büschel zusammengebundenoder in einem sehr langen und dichtgewundenen Zopfe herab-' hängen.

„Die Sprache war dieser Kleidung vollkommen ent-sprechend. Man mußte sich gemeiner Ausdrücke undtrivialer Phrasen bedienen. Wer seine Rede mit Zotenund Gotteslästerungen zu würzen verstand, gewann einehohe Achtung. Je mehr man fluchte und brüllte, desto eher

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