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kam man bei der Sansculotterie in Ehren.') Diese Ehrenwurden besonders von den mit der Canaille vollgepfropftenTribünen und von den Strickerinnen Robespierre's ge-spendet.
„Diese Strickerinnen Robespierre's, welche sich zur Höheeiner Macht emporgeschwungen hatten, waren alte, ausge-diente Gaunerinnen, frühere Damen der Halle, Freudenmädchenniederen Ranges, die Tag für Tag die Zuhörerräume derVersammlung füllten, um die ihnen bewilligten vierzig Sonstäglich zu verdienen. Sie hatten die Ausgabe, dort dassouveräne Volk zu repräsentiren. Diese Strickerinnenspieen Gift und Galle gegen die anständigen Leute, welchesich noch unter der Zahl der Deputirten befanden, und klatsch-ten der Montagne Beifall. Robespierre war ihr Abgott,Marat ihr Augapfel, Saint-Just ihr Liebling. Kein Mitleid,kein Erbarmen war bei diesen von dem Verbrechen oder derAusschweifung entwürdigten Seelen zu finden. Bedurfte esder Vorbereitung grausamer Beschlüsse, so wußten sie durchihr Lärmen und Schreien dieselben zu Stande zu bringen.
„Am 16. Januar zum Beispiele, an diesem für das Schick-sal des Königs entscheidenden Tage, fanden sich die Stricke-rinnen mit den Führern der Jakobinerclaque gewissenhaft aufihren Posten ein. Mau sah ste, mit Säbeln, Stöcken undPistolen bewaffnet, die Tribünen, Corridors und Zugängedes Versammlungssaales durcheilen und an den Thüren Wachestehen. Man hörte ihre gegen einen jeden Deputirten, dessenAnsichten ihnen verdächtig waren, ausgestoßene Drohung, wennder Kopf des Königs nicht falle, so falle der seinige.
„Man hatte unter die wuthschnaubende Bande kaltes
1) Lanjuinais, auf der Rednerbühne von Legendre angegriffen,erinnerte sich, daß Letzterer seines Handwerkes ein Fleischer war,und rief deßhalb zu seiner Vertheidigung: „Legendre, decretire zu-erst, daß ich ein Ochse bin, und alsdann erst darfst du mich schlachten."Diese Worte waren von dem vollständigsten Erfolge.