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[1. Band.]
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Fleisch, Wein und starke Liqueure ausgetheilt. Ihre Geisterwaren erhitzt, sie stießen die schrecklichsten Verwünschungen aus.Man ging Wetten sür oder gegen das Resultat der Abstim-mung ein, abscheuliche Scherzreden wurden mit nicht minderabscheulichem Gelächter aufgenommen. Keine Achtung für dasUnglück, kein Mitleiden für das Schlachtopfer fühlten diesevom Revolutionstaumel berauschten Seelen. Man war unge-duldig, ein unschuldiges Haupt falle« zu sehen, man weihtedie übrigen Mitglieder der königlichen Familie dem Tode, unddiese Ungeheuer wagten es, sich Bürger zu nennen!" *)

Während der Revolution übten zwei Mächte die souve-räne Gewalt: der parlamentarische Senat und der Jakobi-nerklubb. Das Volk, das im ersten regierte, regierte auchim zweiten.

Um sich eine genauere Kenntniß von diesem neuen Gottezu verschaffen, ist es nothwendig, ihm auf diese neue Bühneoder vielmehr in dies Pandämonium zu folgen, „woWuthgeschrei, Zornesausbrüche, Lästerungen, Fluchworte, ge-genseitige Beschuldigungen und Drohungen mit Geberden undWorten — wo Alles ein Bild von den Sitzungen der hölli-schen Geister wiedergab, wann sie unter den glühenden Ge-wölben Verbrechen schmieden und sich prahlend rühmen, dieGröße des Ewigen verdunkelt zu haben."

Dieser berüchtigte Klubb ward im Jahre 1790 sofort nachder Vertreibung der Dominikaner oder Jakobiner aus ihremHause in der Rue Saint-Honoro gegründet. Er hielt seineSitzungen in dem Lokale der Bibliothek des Klosters. Eswar dies ein großes Gemach in gothischer Form, von bedeu-tender Höhe, und gebaut, um eine große und zahlreiche Ver-sammlung aufnehmen zu können. Man richtete es ganz sürdie Zwecke des Klubbs mit Tribünen, einem Bureau und einemPlatze für den Präsidenten ein. Die Mauern wurden mitdreifarbigen Draperien, mit zahlreichen Devisen der Anarchie

1) Band II. Nr. 25. - 2) Ebend. Nr. 211.