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und mit Porträts und Büsten der berühmtesten Revolutions-männer bedeckt.
»Ich sah dort lange vor der Ermordung Ludwigs XVl.zwei Porträts, nämlich das von Jacques Element und vonRavaillac, umgeben von einer Erchenguirlande nach Arteiner Bürgerkrone. Ueber den Porträts standen ihre Namenmit der Angabe des Tages ihres Königsmordes, und unterihnen las man die Worte: Sie waren glücklich, denn sietödteten einen König." ')
Um den ganzen Saal liefen für das König-Volk be-stimmte Tribünen. Dorthin verwies man die Canaille bei-der Geschlechter, deren man sich als Repräsentanten desSouveräns bediente, um die von den Anarchisten reinstenWassers gestellten blutgierigen oder mordbrennerischen Propo-sttionen sanctioniren zu lassen.
Der aus etwa dreizehnhundert Mitgliedern bestehendeJakobinerklubb war der erste aller derartigen Klubbs, welcheden Boden Frankreichs verpesteten und in fast alle Gemeindendie Brandfackel warfen. Sie unterhielten miteinander einesehr thätige, ausführliche, tägliche Korrespondenz, voll derglühendsten Feindschaft gegen Alle, welche nicht die rotheMütze trugen und nicht weltzertrümmernde Prin-cipien bekannten.
Alle Führer der Montagne waren Mitglieder des Klubbs,sowie auch die nicht minder demagogischen Revolutionärezweiten Ranges. Niemals wagte der Convent, Beschlüsse voneiniger Wichtigkeit zu fassen, ohne vorher mit den JakobinernBerathungen gehalten zu haben. Ihr Klubb war in der Thatdas Abbild der souveränen Macht und der thatkräf-tigere Theil derselben. Die Furcht vor demselben war eineungemein große, denn seine Empfindlichkeit war leicht ver-letzt und sein Rachedurst unersättlich. Er kannte nur einemit Gefängniß und Fesseln errungene, halb in Blut ertränkte
1) Band I. Nr. 109. — 2) Ebend.