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bekleidete Volk, wie sein Vorbild, auch in den Genuß derexekutiven Gewalt gelangen. Die Tage des 14. Juli, des6. und 7. Oktober 1789, des 10. August, des 2., 3. und4. September 1792 und viele andere bringen Licht über einigeActe seiner Exekutivgewalt. Lassen wir die Greuel, welche dieFülle seiner Herrschaft besudelten, unerwähnt, und geben wirnur einige Einzelheiten über die Erstürmung der Bastille,welche gleichsam den Prologus zu der Comödie seiner Herr-schaft bildete.

Mildem Geschrei: Auf zur Bastille, dort erwürgtman unsere Bruder!') drängt sich eine ungeheuere, mitGewehren, Säbeln, Degen und Beilen bewaffnete Masse zuden Thoren des Staatsgefängnisses und ruft fortwährend:Zur Bastille, zur Bastille! Das ganze Faubourg Saint-Antoine strömt herbei. Die Thüren werden mit Aexten einge-schlagen und drei mit Stroh beladene Wagen Herbeigefahren;man legt Feuer an, um die Hauptwache und die Gebäude inBrand zu stecken. In der Rüstkammer vorgefundene Kanonenwerden gegen die Thürme ausgepflanzt. Der Gouverneur willcapituliren, allein das König-Volk will Nichts wissen voneiner Capitulation und der Kampf beginnt mit neuer Wuth.Man zertrümmert die Thüren, Möbel und Fenster; vom Kellerbis zum Giebel wird Alles verbrannt. Gold und Silber wirdgeraubt, die Archive werden geplündert — Alles ist verwüstetund zerstört.

Man ergreift den Gouverneur, Hrn. v. Launoy. Die

1) Denselben Ruf hörte man in der Nacht vom 24. Februar 1848 inden Straßen von Paris, und er brachte die Revolution zum Aus-bruche.

2) Der Montteur berichtet: „An den folgenden Tagen ward Allesentweder auf das Stadthaus oder in die einzelnen Distrikte gebracht;die armen Leute gaben sogar das geprägte Geld wieder zurück...Wir sind keine Diebe," sagten sie, ..sondern gute Bürger."" Geradewie im Jahre 18481