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Wie ihre historischen Musterbilder entschuldigen die neuenVolkstribunen diese Kindereien (psceackilles), und werfendie Schuld davon auf die Tyrannei; alsdann beglückwünschensie den neuen Souverän, daß er die schönen Tage Athensund Roms wiederum herbeigeführt habe.
„Man vergleiche," schreibt Mirabeau, „die Zahl derdurch einen Irrthum und durch die blutgierigen Grundsätzeder Gerichte unschuldig Hingeopferten mit der Zahl der vonder Masse im stürmischen und plötzlich gestillten RachedursteErschlagenen, und alsdann entscheide man, auf welcher Seitedie Barbarei zu suchen ist.... Ach, so schrecklich der Zorndes Volkes ist, so grausam ist die Kaltblütigkeit des Despo-tismus; seine systematische Grausamkeit hat mehr Menschen anEinem Tage unglücklich gemacht, als Volksaufstäude in Jahrena» Opfern verlangen.... Er ist es, der das Volk heraus-gefordert hat, und dieses hat nur eine Zahl der ihm vonder öffentlichen Stimme als die Urheber seiner Leiden Bezeich-neten bestraft." ')
„Die ersten von dem Volke ausgeführten Schläge," er-klärt der Deputirte Gouy d'Arcy, „waren eine nothwendigeFolge der durch die Vernichtung des Despotismusund die Geburt der Freiheit hervorgerufenen Gährung.Es war unmöglich, daß ein Volk, welches das Joch, unterdem es lange Zeit geschmachtet, zerbrochen hatte, inseiner Wuth sich nicht seine ersten Opfer aussuchte.... DerGouverneur eines im Sturm genommenen Fort, eines Schlun-des, in den man die Freiheit gestürzt hatte, mußte nothwen-dig ein solches Schicksal finden. In die Hände der Verthei-diger der Freiheit, in die Hände des Volkes, das er demDespotismus hatte opfern wollen, gefallen, ward ihm, waser verdient hatte."
Bezahlung der schuldigen Miethzinsen quittiren wollten. Die Revo-lution bleibt immer dieselbe. — Moniteur, B. I- Nr. 33.
1) Achtzehnter Brief an seine Wähler. — 2) Moniteur, Nr- 24-