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führten unter Trommelschlag und mit wehenden Fahnen denersten Redner für die französische Freiheit, den Abbe Fauchet,auf das Stadthaus. Er schritt einher, inmitten der Beifalls-rufe, umgeben von Distriktsofficieren, und vor ihm zog einHerold auf, der eine Bürgerkrone trug: Man glaubte sichin die schönen Tage Roms und Athens zurückversetzt."')

Siebentes Kapitel.

Die Revolution und das Christenthum.

Ewiger Krieg der Revolution mit ihren beiden Gegnerinnen —Mit dem Christenthum — Beraubung der Kirche — Ausgeführtim Namen der Römer — Spoliationsdecrete — GottesränberischeHandlungen und Reden, eingegeben von dem Geiste des heidnischenAlterthums — Abschaffung der Gelübde und religiösen Orden -Vollständigkeit dieser Abschaffung im Namen der heidnischen Idee undder Schauer vor dem Mittelalter.

Ist der Mensch einmal, im Namen der Natur und nachArt des Alterthums, in den vollkommenen Besitz seiner souve-ränen Rechte eingesetzt, so bedarf er zur vollkommenen Aus-übung derselben nur der Beilegung seiner beiden Gegnerinnen:der Religion und des Königthums. Sehen wir zuerst, wie ermit dem Christenthums fertig wurde.

Nach», ihrem ersten Auftreten und im Interesse ihresTriumphes, der noch ein Zeugniß ihrer Achtung für dieReligion sein sollte, wirst die Revolution die Larve ab und

1) Moniteur des Jahres I. Nr. 37. — Um die Rückkehr des Volkesauf den Thron, von dem es vor siebzehn Jahrhundertengestürzt worden war, zu verewigen, decretirte die Versammlung am27. Juni 1792, daß das Terrain, wo früher die Bastille stand, zueinem öffentlichen Platze, der den Namen Freiheitsplatz tragensolle, umgeschaffen und in der Mitte desselben eine Säule mit derStatue der Freiheit aufgerichtet werde.