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daraus warten, daß man sie verwende, die Menschenopfer demRevolutionstribunale zuzuführen. Noch niemals war die WeltZeuge eines solchen Schauspieles.
Am 9. Brumaire des Jahres XI. trafen mehrere Karrenmit dem Siibergeräthe der Kirchen des Bezirkes von Pro-vins ein.
Am 11. sprach Chaumette von einer Rundreise, die ermit Fouchö im Departement der Niovre gemacht hatte, zurück-gekehrt, zu der Gemeinde von Paris: „In meinem Departe-ment gibt es weder Priester, noch Arme mehr. Dort hat mandie Schlösser der Emigrirten, sowie die Altäre der Goldklum-pen, welche die Eitelkeit der Adeligen und Priester nährten,entledigt. Für dreißig Millionen an kostbaren Gegenstän-den sind nach Paris gebracht worden. Bereits sind zwei mitKreuzen, goldenen Bischofstäben und beinahe zwei Millionenau geprägtem Gelde beladene Wagen in der Münze einge-troffen; drei andere mit einer eben so bedeutenden Ladungfolgen diesem ersten Transporte. Das Departement von Parismuß dem Beispiele des Departements der Niovre folgen." *)
Am 14. traf eine noch bedeutendere Sendung aus derPicardie ein. Sie hielt an den Thüren des Konventes still.Mit Gold und Silber gefüllte Säcke und Koffer wurden in denSaal gebracht. Die Revolution klatschte in die Hände; derKommissar Andre Dumont ergriff das Wort und sprach:„In Ausführung des Auftrages, den Ihr mir für die nord-westlichen Departements gegeben hattet, fand ich in einerMönchsabtei bei d'Hesdin 61,000 Pfund, die ich hiermit demKonvente darbringe. Man hat mich beschuldigt, ich hätte michmit der Religion entzweit; nun wohl, ich habe eine Nachfragegehalten und drei« bis vierhundert Heilige batenmich, sie in die Münze zu bringen. Es gibt in denKirchen des Departements der Somme weder Blei, noch Kupfer,noch Silber mehr. Diese Stoffe wurden durch Holz, Blech
1) Moniteur v. 3. November 1793.