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und Glas ersetzt. Statt den Kreuzen auf den Kirchthürmenzeigten die Flammen der Freiheit zum Himmel und überallriefen die Bürger: „Es lebe die Republik!^"')
An den folgenden Tagen und überhaupt während desganzen Monates Januar 1794 bringen lange Reihen vonWagen in Gestalt patriotischer Gaben die heiligen Gefäße, dieKreuze und kostbaren Gegenstände aus den Kirchen von Se-dan, Grenoble und Rochefort, so wie aus denen der Depar-tements der Seine und Oise und des Loiret, von Rosai undanderen Orten zur Münze.
Als Frachtbrief sendet die regenerirte Gemeinde vonRosai dem Convente folgendes Schreiben: „Wir haben dasGold und Silber der Kirchen zur Schatzkammer bringen lassen;die Tuchfetzen des Fanatismus sind zerrissen worden unddienen zur Bekleidung unserer Kinder; die Heiligen ausHolz sind verbrannt und wir haben uns an ihrem Feuer ein-mal gewärmt; wir schicken euch eine Summe von 500 Livreszur Bestreitung der Bedürfnisse der Eroberer von Toulon."
Die Gemeinde Beaurepaire (Jsdre) bringt ihre patrio-tischen Gaben, d. h. das Silbergeräthe ihrer Kirche dar, undschreibt an den Konvent: „Bürger, wir schicken euch unserepatriotischen Gaben in einer Kiste, gezimmert aus den Bretterndes weiland Beichtstuhles der weiland Religion."
Um dem Christenthum öffentliche Schmach anzuthun,bilden sich die Züge, an den Thoren der Stadt angekommen,zu Prvcessionen oder vielmehr zu gotteslästerischen Mummen-schänzen. Vor seinem Karren schreitet der Fuhrmann, dieBischofsmütze auf dem Haupte und den Krummstab in derHand: ihm folgt ein großer Haufen von Jakobinern, von derWucht der priesterlichen Gewänder fast zu Boden gedrückt.
So verfolgt der neue Gott das Christenthum auf dasHeftigste, und schmäht es noch, indem er es beraubt. Er
1) Moniteur v. 3. November 1793. — 2) Monit. v. 20. Niv. desJahres II. — 3) Oourn. msm. äe Is kev. B. II- p. 101.