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kehrt dessen eigene Güter als Waffe» gegen es. Aus dessenTempeln macht er Ställe für seine Pferde; aus dessen Goldund Silber Geld für seine Bekenner; aus dessen geheiligtenLinnen Charpie für seine Kranken und aus dessen GlockenKanonen für seine Soldaten. Was er in Frankreich thut,thut er überall; dort macht er nur den Anfang.
Die Bekenner Jesu Christi entbindet er des von ihnengeschworenen Eides der Treue und zwingt sie, ihm selbst zu-zuschwören.
In Anwendung des heidnischen Princips von seinerabsoluten Souveränetät erklärt der Mensch die religiösen Ge-lübde für unverträglich mit den ihm von der Natur ertheilten. Rechten; der Eid des Ordensmannes sei ei» bürgerlicherSelbstmord; die b e klag en swert heft e Epoche für diemenschliche Natur sei die, in welcher eine solche Barbareiihre Weihe erhielt; der Mensch könne sich dessen nicht ent-äußern, was er von der Natur erhalten habe; Gott könnedem Menschen die Güter und die Freiheit, die er ihm gegeben,nicht wieder nehmen; alle Korporationen seien von derNation eingesetzt und die Nation könne sie aufheben; an demTage, an welchem sie die religiösen Orden aufhebe, werde sieder Freiheit, den Künsten, dem Ackerbau einenunschätzbaren Dienst erzeige».')
Fraget die Geschichte, bis zu welchem Jahrhundert manzurückgehen müsse, um eine solche Vorkehrung der Vernunft zufinden? Fraget sie, aus welcher Zeitperiode diese tiefe Ver-achtung des Mittelalters, das die Barbarei beging, die reli-giösen Gelübde anzuerkennen und zu ermuntern, herrühre?Wer hat diese Franzosen gelehrt, ihre Väter so zu mißhandeln?Wer lehrte wohl diese Christen eine so vollständig heidnischeSprache?
Mittlerweile erklärt das souveräne Volk am 14. Februar1790, daß es die religiösen Gelübde nicht mehr anerkenne,
1) Moniteur, B- III. Nr. 45-48.