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in den Händen an diese heilige Stelle, um dort die vonBrutus einst gebauten Altäre der Freiheit wie-derum herzustellen.
„Und du, römisches Volk, das du deine gesetzliche»i Rechte wiedererlangst, sei eingedenk des Blutes, das indeinen Adern rollt; wirf die Augen auf die Denkmäler desRuhmes, die dich umgeben, nimm deine frühere Größeund die Tugenden deiner Väter wiederum an." ')
An demselben Tage, 27. Pluvivse des Jahres VI., schreibter an das Direktorium: „Das römische Volk erklärt, daßes in den Besitz seiner ihm geraubten Rechte wiederumgetreten ist; es hat den Schutz der französischen Republik vonmir verlangt und Rom ist frei."
In der That hatte sich das römische Volk auf das
- Capital begeben, wo es erklärte, daß es die Autoritätdes Papstes nicht mehr anerkenne, und die römische Re-publik unter dem tausendmal wiederholten Rufe: „Es lebedie französische Republik!" proclamirte. Nsxna« mstri,Arata lllia.
Am 13. Ventöse meldet der Präsident Merlin dem Senateder Alten die große Neuigkeit in einer folgendermaßen abge-faßten Botschaft: „Bürger-Repräsentanten, seit vierzehnJahrhunderten verlangt die Menschheit die Vernichtungeiner antisocialen Gewalt, deren Entstehung nur deßhalb indie Regierungszeit des Tiberius zu fallen scheint, um sich die! Doppelzüngigkeit, die grausame Tyrannei, die
- schauerliche Politik und den Blutdurst dieses Vaters: Nero's anzueignen." ?)
Es folgt nunmehr ein erschreckendes Gemälde von denvorgeblichen Gebrechen des Papstthums; sodann fährt die Bot-schaft weiter fort: „Der französischen Republik war es vor-behalten, die Thränen der Menschheit zu trocknen. Dasexecutive Direktorium hat der italienischen Armee
1) Moniteur, B> XXIX. S. 165. — 2) Ebend.