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abgedrungen? Aus welchen Büchern, in welchen Schulenhatten sie ihren Enthusiasmus für die socialen Forme» desgriechischen und römischen Alterthums geholt?

Neuntes Kapitel.

Die Revolution und die Monarchie.

Dic Monarchie in dem Adel angegriffen — Der Adel im Na-men der Römer vertheidigt — Seine Aufhebung im Namen derGriechen und Römer.

Der Mensch, sich selber als Gott erklärend, in der Trun-kenheit seiner Vergötterung das Christenthum mit unversöhn-lichem Hasse verfolgend, beraubend, entweihend, zerstörend,zermalmend, proscribirend, erwürgend, je nach dem Maßeseiner Kräfte das Reich seines Nebenbuhlers bis an die äußer-sten Grenzen desselben zerstörend: das war die französischeRevolution in der religiösen Ordnung der Dinge.

Ihrer völligen Herrschaft widerstand ei» zweites Hinder-niß: die Monarchie. Wie dem Christenthume, so erklärte sieauch ihr den Krieg auf Leben und Tod. Der Einfluß desklassischen Alterthums zeigt sich in diesem Kampfe gegen dasKönigthum noch in einem helleren Lichte, als in dem gegendas Christenthum. Er enthusiasmirt die Seelen, bewaffnetdie Hände, flößt die Worte ein, welche die Gesetze dictiren,und heiligt die abscheulichsten Maßregeln.

Wie die Revolution vor der Person unseres Herrn undHeilandes Jesu Christi die Diener seiner Religion angriff, solegte sie auch vor der geheiligten Person des Königs Handan die der königlichen Würde ergebenen Getreuen.

Am 4. August 1789 wurden alle Vorrechte des Adelsabgeschafft. So stark war das hartnäckige Vorurtheil für dieantike Gleichberechtigung der Bürger Roms und Athens, daßselbst die schönsten und besten Namen des Landes Hand an