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wir dieselbe einstweilen noch vertagen, mit ihr aber auch dieRepublik."

Im Namen der Griechen und Römer sind alleAuszeichnungen und Orden des Adels aufge-hoben. „Dies ist," rufen die Schriftgelehrten der Kollegienaus, „eine nach dem Grundsätze der Gleichheit, ohne welchenNichts, am wenigsten eine Republik bestehen kann, wesentlichnothwendige Sache; nicht allein muß jeder materielle Unter-schied ausgeglichen, sondern auch jede erbliche Unterscheidungder Prinzen, Herzoge, Grafen, Marquis von dem gemeinenWürger für immer vernichtet werden. Man kann es auf keineniFall zugeben, daß ein Bürger sich herabwürdige, indem EinerHeines Gleichen einen höheren Namen und eine größere Würdeals die, welche ihm durch seine Mitbürger und das Gesetzzuerkannt ist, trägt.

„Ich dringe darauf, daß die Adeligen gezwungen wer-den, vor ihrem Districtsvorstande sich zu stellen, ihre blauenHutschnüre und ihre Vließe abzulegen, und sich als gemeineSoldaten in die Nationalgarde einreihen zu lassen; in dieser^Eigenschaft solle» sie Posten vor der Wache des Districts stehen,damit die Patrioten von der Aufrichtigkeit der Bekehrungder Tarquinier überzeugt sein können. Wenn sie ihr aristo-kratisches Wesen abschwören, so können sie Distrikts-'secretäre werden, wie jener Demetrius, derSohndes Königs Ptolomäus und königlicherPrinz vonSyrien, dem der Senat wegen seiner schönenHandschrift eine Gerichtsschreiberstelle übertrug,welches Amt er, wie die Geschichte erzählt, seinganzes Leben hindurch in Ehren versah. Diejenigenfreilich, welche der Philosophie des Demetrius nicht huldigenund mit diesen Bedingungen und Zugeständnissen nicht zu-frieden sind, können an die Ufer des Missisippi gehen und sich .Herr oder Euere adelige Hoheit nennen lassen."

1) ^atriote 5r. — 2) Oamille I)68M0u1in8, Rev. t. I. p. 107.Gaume, Revolution. I. 9