Band 
[1. Band.]
Seite
131
JPEG-Download
 

131

!

Baptiste Monlmorin für Feinde des Vaterlandes erklären.O verrätherischer Choiseul! 0 Kcolus! o ksstis! o lindes!würde ihnen Cicero zugerufen haben...Wirklich komischlauten die Klagen über die Hegira des Grasen v. Artois.„»Der Msgr. Graf v. Artois befindet sich unter der Zahl derGeächteten!.... meine Feder hält inne .... ich zittere ....meine Haare stehen mir zu Berg .... befindet sich unter derZahl der Proscribirten. Wird es die Nachwelt glauben?«Ja, Herr Aristokrat, die Nachwelt glaubt es wohl, daß derKönig Dionys Lehrer in der Schule zu Korinthwar; sie ist überzeugt, daß die Tarquinier niemalsnach Rom zurückgekehrt sind; sie glaubt wohl, daßBrutus seine Sohne umgebracht hat, weil sie die-selben haben zurückrufen wollen; sie glaubt, daßAristodem und Agis von ihren Unterthanen demTode überliefert wurden, und du willst dich dagegensträuben, daß die Gräfin v. Artois genöthigt gewe-sen ist, ihrem Gatten zu folgen?"

Im Namen der Griechen und Römer forderteman die Erdrosselung des Adels. „Bürger! Fünfoder sechs Verschwörungen folgten aufeinander, die desBroglie, des Favras rc. Sagt mir nun, wie viel mußman Euch noch lehren, bis Ihr begreift, welchen Grad vonZutrauen Ihr auf die in gefühlloses Erz eingegrabenenReden, den Bürg er schwur und die in die römische Togagekleideten großen und kleinen Satrapen setzen dürfet, die nurauf die günstige Gelegenheit warten, ihr Friedenskleid mit demSoldatenrocke und der schwarzen Cocarde zu vertauschen.Hoffet nicht, daß Ihr mit ihnen in Ruhe und Frieden lebenkönnt. Erinnert Euch stets der Worte Cicero's,die ich, glücklich durch die Freiheit Frankreichs, zum Mottogewählt habe, und das mehr werth ist, als meine Brochüre:tzwao grroniam irr koveain iueickit, obruatrrr: Weil

1) LsmiUe l>ssmou1iii8, t. I. x. 274—278.

9 *