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Und die Nation dekretirt den Verkauf aller Güter derKrone.

Nach dem Raube der Güter schritt man zur Aufhebungder königlichen Prärogative; im Namen der Griechen undRömer hatte man die Privilegien des Adels vertheidigt undangegriffen; im Namei derselben Autoritäten ,discutirt manüber die Prärogative der königlichen Würde.

Steht dem König: oder der Nation das Recht zu,Krieg zu erklären? Diese erste Frage wird durch diehervorragendsten Größen des heidnischen Alterthums zur Ge-nüge beantwortet. Herr v. Clermont-Tonnerre plaidirtefür den König und antwortete auf den Einwurs: „Kann dieNation ein so kostbares Recht aufgeben?" wie folgt: „Ver-wechseln wir nicht die Nation, welche alle Gewalten geschaffen,mit der constituirenden Körperschaft, welche, gleich dem Kö-nige, nur durch die Nation besteht, und gegen welchees gleichfalls das schreckliche Mittel der Empörunggibt. Vor Allem müssen wir hierbei zwei gefährliche Klippenvermeiden, diejenige, dem Nationalwunsch in Hast Rechnungzu tragen, wenn dieser Wunsch aus Leidenschaft hervorgeht,und diejenige, ihm zu widerstehen, wenn er gerecht ist. Er-innert Euch des Demosthenes, welcher mit demganzen Zauber seiner Beredsamkeit vergebensseine wahren Interessen deutlich zu machen sichbestrebte; seht, wie er ihnen selbst die von Phi-lipp bestochenen Redner vergebens denuncirt; sehtdieses geistreiche und frivole Volk die Augen vonden Interessen des Vaterlandes abwenden, umsich mir macedonischen Schmeicheleien zu nährenund abzuspeisen." ')

Nach Hrn. v. Clermont-Tonnerre, welcher die Athenienserzur Bewahrheitung seiner Behauptung anführte, erhob sichHerr von Cazales, der die Römer und Spartaner als

1) Monit. v. 19. Mai 1790.

Gaume, Revolution. I.

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