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bunen mit der Aushebung beauftragte. Die Ofsi-ciere des Volkes hielten über jede Tribus Revue ab, undbezeichneten die Bürger, die gegen den Feind marschirenmußten.... So lange diese Anordnung bestand,war die Republik geborgen."')

Hierauf kommt die Reihe an die Verhaftsbriefe (lettros äscsekot). Danton und Mirabeau, eigentlich aber die Athener, sindes, welche sie abschaffen. „Dreißig Tyrannen," ruft Mirabeauaus, „unterdrücken Athen; Theramenes, den sie an ihrerGewalt Theil nehmen lassen, ohne daß er sich ihrer Grausam-keit schuldig macht, wagt es, sich ihnen zu widersetzen. Seinunversöhnlicher Feind Critias klagt ihn vor dem Senate an,er störe die Ruhe des Staates und conspirire gegen die Re-gierung. So knechtisch dieser sonst auch ist, so geht er dochnicht so weit in seiner Servilität, den Theramenes zu verur-theilen; er wagt aber auch nicht, ihn loszusprechen, und bebt,das Blut dieses muthigen Bürgers zu vergießen. Critiasbemerkt, daß man zögert, seinem Hasse zu willfahren; er erhebtdie Stimme und spricht: »Es ist die Pflicht einer souveränenObrigkeit, zu verhindern, daß die Gerechtigkeit überrum-pelt werde. Ich erfülle diese Pflicht. Das Gesetz kann nichtzugeben, daß man Einen der Dreitausend hinrichte, außerdurch Urtheil des Senates. Wohlan, ich streiche den The-ramenes aus dieser Zahl und verurtheile ihnkraft meiner Autorität und derjenigen meinerKollegen zum Tode.«

„Theramenes flüchtet an den Fuß des Altars und ruftaus: »Ich erstaune, daß besonnene Leute wie Ihr nicht sehen,es sei nicht schwerer, ihren Namen aus der Liste derBürger zu streichen, als den des Theramenes?«Critias verletzt das Asyl, wohin sich sein Opfer geflüchtet,seine Trabanten reißen ihn von dem Altare; die Senatorenergreifen bestürzt die Flucht und zerstreuen sich nach allen Rich-

1) Bericht über das militärische Avancement v. 5. Oct.