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Dauerhaftigkeit der Ketten, die unsere Vater seit fünfzehn-hundert Jahren trugen, des Schreckens nicht bedürftig zusein glaubte. Jetzt aber, da das Volk sich aufgerafft und dasSchwert der Republik gegen die Monarchien gezogen hat,laßt einmal das Königthum Frankreich nochmals betreten.Dann werden jene von Tacitus so gut geschlagenenMedaillen, die ich meinen Mitbürgern vor Augenhalten will, das lebendeBild derLeiden sein, diesie fünfzig Jahre lang zu erduld en haben werd en."
Hierauf schließt er mit folgenden Worten: „Die Königehaben seit Homer nicht aufgehört, Menschenfresser zu sein.Das Königthum hat seit Agamemnon einen sehr starken Bauchund einen unbegrenzten Appetit bekommen. Daher stammtauch das Wort Cato's des Censors, dessen Haß gegen dieKönige eben so stark war, als überdacht: Ein König istein Thier, das sich von Menschenfleisch nährt." ')
Das angenehmste Opfer also, das man demJupiter schlachten kann, ist ein König.
Solche und ähnliche Schmähreden, die tagtäglich in allenverschiedenen Tonarten wiederholt werden, müssen selbstver-ständlich den Haß gegen das Königthum bis zur Wuth stei-gern. Auch trafen bei dem Konvente aus allen GegendenFrankreichs ganze Massen von Adressen ein, in welchen derTod des Tyrannen gefordert wurde.
Die Schriftgelehrten von Pithiviers, Bourg, Rennes,Peronne, Provins, Saint-Claude, Villefranche, Meilhan undanderen Städten schicken solche, die sich in etwa folgendenWorten sehr kurz zusammenfassen lassen: „Beeilt Euch, alleKöpfe des Ungeheuers mit einem einzigen Schlage abzuhauen.Die Manen Euerer Brüder, die Opfer der Treulosigkeitdieses feigen Mörders schreien nach Rache, wir fordern
1) Vieux Ooräolier, n. 15. Dergleichen Diatriben wurden alle schonvor dem Tode Ludwigs XVI. von demselben Cannlle Desmoulinsin seiner »kevol. äs Kranes et cle Lradant« geschrieben.