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seinen Tod, so gleichfalls im Namen der Römer; beantragtman die Aechtung für ihn und die Scinigen, so geschieht auchdieses wiederum im Namen der Römer.
Die Bürgerin Olympia von Gong es erbietet sich demKonvente als Vertheidigerin Ludwigs XVI. und fordert dieAechtung für denselben. „Bürger-Präsident," ruft sie aus,„ich bin eine offene und ehrliche Republikanerin; das kaunkein Mensch bestreiken, nicht einmal die, von denen meineBürgertugenden verkannt zu werden scheinen. Ich darfalso diese Sache schon übernehmen.. .. Gestattet mir, demKonvente eine Ansicht mitzutheilen, die mir seiner Beachtungwürdig scheint. Die Römer haben sich durch die Ver-bannung des Tarquinius unsterblich gemacht. Esgenügt nicht, einem Könige den Kopf abzuschlagen, wenn manihn um's Leben bringen will, er stirbt erst wahrhaft, wenner seinen Fall überlebt." ') (Tagesordnung.)
Im Namen der Römer hat Olympia von Gouges dieVerbannung des Königs gefordert, fordert Buzot die Aech-tung der Glieder der königlichen Familie. Er sagt: „Wirwollen einen wichtigen Act der Nationalrache vollbringen. DerThron ist gestürzt, der Tyrann wird bald nicht mehr sein.Allein hütet Euch; der Despotismus lebt noch fort in denverderbten Herzen, die, wenn sie es ungestraft könnten, seineWiederkehr begünstigen würden.
„Wie dieRömer nach der Vertreibung des Tar-quinius sich eidlich verpflichteten, nie mehr einenKönig in ihrer Stadt zu dulden, so habt auch Ihr dieTodesstrafe gegen den verhängt, welcher die Wieder-herstellung der Monarchie beantragt. Wie sie, so habt auchIhr noch ein großes Beispiel zu geben. Rom hatte dieVortheile seines Ursprungs nicht verscherzt. SeinVolk, arm und doch stolz, hatte nicht lange unter dem Jocheder Tyrannei geseufzt. Die weisen Gesetze des Numa und
1) Moniteur v. 15. Dec. 1792.