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wöchentlich beiwohnen müssen und von dem ihnen schließlichdoch Nichts im Gedächtnisse haften bleibt, während das ge-ringste Götterabenteuer, das geringste Axiom der sogenanntenWeisen des Alterthums sich lies dem Geiste der Jugend ein-Kprägt, sich in jedem Augenblicke in den von ihnen erklärten^Autoren wiederfindet und ihnen im Lause ihrer Studien tau-sendmal vor Augen tritt.

„Ist es nicht säst unglaublich," rief unlängst ein Welt-mann aus, „daß man noch in gegenwärtiger Zeit die Päda-gogen in der Toga, im Priesterkleide oder in der Mönchs-kutte acht Jahre lang die Annalen zwanzig ausgestorbenerVölker erklären hört und sieht, wie sie in die finstern Regioneneines wunderbaren Alterthums hinabsteigen, um die Einbil-dungskraft unserer jungen Zöglinge zu überreizen, indem sie^ihnen die phantastischen Schatten eines Leon «das, Scä-vola, Decius, Cloelius heraufbeschwören, ihren Augendie Heldenthaten eines Sesostris, Cyrus, Alexander,Alauter halb fabelhafte Personen, Krieger aus einer fast ideellenZWelt, darstellen, während die glorreichsten Namen des Landes-der Franzosen von ihnen in Vergessenheit gelassen werden?

„Unsere Schulen hallen wider von den Reden des römi-schen ConsulS gegen Catilina und Verres und für Milo, vondem lügnerischen Geschwätz des Titus Livins und den Fiktionendes Quintus Curtius, während die Rede», Kämpfe und Tu-genden unserer Bäter keinen würdigen Gegenstand für unserenUnterricht zu bieten scheinen.... Will man dadurch Be-wohner einer Monarchie erziehen, indem man nurvon Rom und Sparta mit ihnen spricht?....

„Heute, da die Nation zur Erkenntniß dessen gelangenwill, was sie war, um zu vermeiden, daß sie es nicht wiederumwerde, und sich bewußt werden will, was sie werden kann,heute, ihr hartnäckigen Wortführer des grauen Alterthums,laßt euch herab, euch in Frankreich einzusiedeln; schweiget end-lich einmal von eueren babylonischen, medischen, griechischen