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und römischen Heldenthaten und sprecht ein wenig von denunsrigen." *)
Dieser Unterricht bietet in Zukunft keine Ge-fahr. — Von welchem Gesichtspunkte aus? Von dem reli-giösen? Dieser Unterricht ist seinem Wesen nach heute nochderselbe wie ehemals. Ja, dieser Unterricht ist, um mich derWorte eines berühmten Bischofs zu bedienen, die furcht-barste Probe des Christenthums von der Zeitseiner Gründung an gewesen; er hat das Christenthumin Europa tief erschüttert, indem er auf die natürlichste Weiseden Begriff desselben auslöschte, sein Verständniß vernichtete,den Geist verwirrte, seine Vorrechte aufhob, und den Begriff,das Verständniß, den Geist und die Vorrechte der griechischenund römischen Civilisation, die durch und für den Paganismuseingeführt war, an seine Stelle setzte, und selbst diejenigen,die wie durch ein Wunder nach solchen Studien noch ihrenchristlichen Glauben bewahren, sind und bleiben Heiden inAllem, was nicht gerade das Gebiet der Religion berührt.
Und doch gibt es eine christliche Politik, eine christlicheKunst, eine christliche Literatur; diese aber bleiben unberück-sichtigt, unverstanden, der modernen Gesellschaft sogar unbe-kannt.
Vom politischen Gesichtspunkte aus? Es ist eine Sachevon unbestreitbarer Richtigkeit: in den Schulen herrscht einGeist der Opposition, den keine Regierung zu ersticken ver-mag, und der nicht wird entwurzelt werden können, so langeder klassische Unterricht bleiben wird, was er jetzt ist. Manverläßt die Kollegien mit antiken Ideen, mit antikenTugenden und Lastern. Nach acht Jahren heidnischer Studienversteht man die Gesellschaft, die Ordnung, die Autorität,die Freiheit, die Politik, wie sie ein junger Grieche aus der
1) kevne elrroirol. cle l'tust. k'rnnee. Iirtrvll. p. 1, 3, 5.
2) „Mit Ausnahme des Glaubens," schrieb i. I. 1786 der Abbe Sa-batier, „ist die ganze Welt heidnisch." Liseles litt. xrekaes, p. t.