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Zeit des Alcibiades oder ein junger Römer aus der ZeitCäsars und des Brutus verstand.
Was das Weser des klassischen Unterrichtes bildet, wasman aus den Schroten Cicero's, Plutarchs, Sallusts, desTacitus, Birgil, Hoiaz und Demosthenes schöpft, das ist einDurcheinander von philosophischen, moralischen und politischenIdeen, im Widersprüche mit denen, die man in der Praxisdes modernen Lebens, zumal in Betreff der Pflichten einesBürgers zur Anwendung bringen muß. Aste ungestümenGeister, alle Verschwörer, alle Revolutionäre des Alterthumswerden der Jugend als Muster der Ergebenheit und Hoch»Herzigkeit, als Märtyrer der Freiheit hingestellt; nachdem'manden Tacitus gelesen hat, ist man der geschworene Feind allerTyrannen und sieht deren überall,y Später bewirken die Enttäuschungen oder die Nothwen-digkeiten des Lebens einen Meinungsumschlag; man ge-^ wöhnt sich nach und nach durch die Berührung mit den socialenRealitäten eine andere Erziehung an, und die Meisten unserer.jungen Brutusmänner werden, da ihr Geist keine ewig gelten-den Principien sich angeeignet hat, sobald sie vierzig Jahrealt geworden sind, eingefleischte Conservative, die vor derRevolution einen Schauder fassen. Das ist die Wahrheit.Wenn sie nicht als eine so ausgemachte Sache erscheint, sorührt dies daher, weil ihr euch nicht mehr dessen erinnert,was ihr gestern gesehen habt; denn ihr habt die Reden derrevolutionären Schriftgelehrten von 1848, ihreBulletins, ihre Proklamationen, ihre Glaubensbekenntnisse, ihreZeitungsartikel, schon allein den Titel eines großen Theilesihrer Tagesblätter, ihre Klubbs, ihre Theorien, ihre Hand-lungen bis zu den Programmen für ihre Festlichkeiten ver-gessen. Nehmet euch die Mühe, sie heute »och einmal zulesen, so werdet ihr mit der Hand auf dem Herzen gestehenmüssen, daß nach einem Zeitraume von sechzig Jahren dieSchriftgelehrten der Kollegien als dieselben erfunden wordensind, wie damals, mit Ausnahme der Macht, ihre Anschläge