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der gesellschaftliche Zustand — Alles ist Königsmord, Gehülfedes Königsmordes, Urheber des Königsmordes. Und inmittendieser Verrücktheit der Ideen vermag die Gesellschaft der Ge-walt nur Gesetze entgegenzustellen; sie ist unfähig an Willenund Kraft, Leib gegen Leib einen Kampf mit diesem Zustandeder Geister einzugehen. Sie kann die Sitten nur durch dieSitten, die Doctrinen nur durch die Doctrineu, die alteErziehung nur durch eine neue Erziehung ändern.Was hat sie gethan? . .. Die Welt ist aus ihrer Bahn ge-wichen und ein Jeder läßt sie gehen! Und wann sie an denKlippen zerschellt, so klagt man die Völker, die Aufwieglerder Völker, die Verführer der Völker an...." ')

Unterdessen schickt man nach wie vor die rechthaberischeJugend in die Schule der Republikaner des Alterthums. Undman schmeichelt sich, daß sie mit vollkommen monarchischenGesinnungen dieselbe verlassen werde!

Unglückselige Verblendung! Die Geschichte der vier letz-ten Jahrhunderte belehrt uns, daß durch die Berührung mitdem Alterthume die Jugend unfehlbar von Bewunderung fürdie Institutionen, Männer und Ideen des Alterthumes er-griffen wird. Sie belehrt uns, daß die achtbarsten Meisterder Wissenschaft dies Resultat nicht haben verhindern können.Sie belehrt uns, daß in allen Kollegien oder Gymnasien Eu-ropas man sich nicht, was auch übrigens unmöglich ist, aufdie trockene Erklärung des Griechischen und Lateinischen be-schränkt, sondern, daß die Professoren es als eine Pflicht er-achten, zur Nachahmung der großen Vorbilder anzufeuern, siches zum Verdienste anrechnen, wenn ihnen diese Anfeuerunggelingt, und einen Ruhm darin finden, ihre Zöglinge mitleidenschaftlicher Vorliebe für das Genie, den Charakter, diedenkwürdigen Thaten der Redner, Dichter und Helden Griechen-lands und Roms zu erfüllen. Wenn man heute die wenigbekannten Jahrbücher der modernen Pädagogik nachschlägt, so

1) Du reAiciäe.