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wecken wollen. Die Gegenstände für unsere schriftlichen Ar-beiten waren diesem Jdeenkreise entnommen. Bald mußtenwir den Donnerkeil unserer lateinischen Beredsamkeit gegenCäsar, der den Rubicon überschreiten will, schleudern und ihmin einer dreitheiligen Rede mit Einleitung und Schlußwortbeweisen, daß nur ein entarteter Sohn seine Mutter, die Re-publik, unterdrücken könne, bald mußten wir in Versen undProsa die beiden Brutus, Mutius Scävola oder Cato ver-göttern.
„So flößte man uns von dem zartesten Kindesalter anIdeen und Gefühle ein, die denen, deren wir in dem wirk-lichen Leben bedurften, ganz entgegengesetzt waren und unsmit einem blinden Enthusiasmus für Thaten und Tugenden,deren Nachahmung die Gesellschaft, in die wir eintreten sollten,als ein Verbrechen verurtheilen und bestrafen mußte, erfüllten.
„War dies nicht unvernünftig? Hieß dies nicht un-klugerweise Gefahren säen, die wir in der Zukunft erntensollten?" ')
Man sieht: da in allen Ländern die Erziehung dieselbegeblieben ist, so sind auch ihre Resultate fortwährend dieselben;weder die Zeiten, noch die Menschen ändern hierin Etwas.Man vertauscht nicht das Wesen der Dinge. Wie groß auchdie Geschicklichkeit des Landmannes sei und wie groß auch dieFruchtbarkeit des Bodens, Unkraut bringt stets nur Unkrauthervor.
Das christliche und monarchische Europa schickt seit derRenaissance die Blüthe seiner Jugend zu ihrer Ausbildung indie Schule des heidnischen und republikanischen Alterthums.Daraus folgt sonnenklar: christlich durch seine Taufe, mo-narchisch durch seine Geschichte, lebt das moderne Europa ineinem permanenten Zustande der Feindseligkeit gegen das
1) i^o^v, tki8 not avsurä? rVas it not vantonl^ sowinß «tsnAerto ds respsä in alter liks? x. 27.