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Weib, von vier Männern getragen, in einem mit Eichenguir-lauden geschmückten Lehnstuhl. Die Beifallbezeugungen beginnenauf's Neue, die Hüte und Mützen fliegen in die Luft, dieBegeisterung flammt in Aller Herzen. Die Göttin steht vorden Schranken, dem Präsidenten schräg gegenüber; auf die Accla-mationen folgt Stillschweigen.
Chaumette ergreift das Wort und sagt: „Ihr habt gesehen,Bürger-Gesetzgeber, der Fanatismus ist gewichen, er hat denPlatz, den er eingenommen, der Vernunft, der Gerechtigkeit,der Wahrheit abgetreten. Seine scheelsüchtigcn Augen konntenden Glanz des Lichtes nicht ertragen. Er ist entflohen. Wirhaben uns der Tempel bemächtigt, die er uns hinterlassen hat.Wir haben sie wieder regenerirt. Heute hat sich die ge-sainmte Pariser Bevölkerung unter die gothischen Wölbungen,die so lange Zeit die Stimme des Irrthums vernommen undzum ersten Male vom Rufe der Freiheit ertönten, begeben.Dort haben wir der Freiheit, der Gleichheit, der Natur ge-opfert. Wir haben unsere Opfer nicht leeren Bildern,leblosen Götzen dargebracht. Nein, ein Meisterwerkder Natur haben wir zur Darstellung dieser Gottheit erkorenund dieses geheiligte Bild hat alle Herzen ent-flammt. Ein einziges Gelöbniß, ein einziger Schrei ist vonallen Seiten vernommen worden. Das Volk hat gesprochen:Keine Priester, keine anderen Götter mehr, alsdie uns die Natur darbietet!
„Wir, seine Behörden, haben dieses Gelöbniß vernommen,wie bringen es Euch. Vom Tempel der Vernunft kommen wirauch in den des Gesetzes, um die Freiheit zu feiern. Wirbegehren von Euch, daß die weiland Metropole von Paris derVernunft und der Freiheit geweiht werde. Der Fanatismushat sie verlassen, die vernünftigen Wesen haben sich ihrerberaächtigt, weihet ihr Eigenthum ein."
Diese Rede ward mit Beifallklatschen aufgenommen.
1> Monit. v. 20. Vend. des I. III. 2> Monit. ebendas.
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