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[1. Band.]
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An den folgenden Tagen fleht man die verschiedenen Sec-tionen von Paris in Pilgerzügen entweder in den Konventoder in den Jacobinerklnbb kommen, um der Vernunft ihreHuldigungen darzubringen. Man höre, wie sie die Göttinehren. Die Sectionen der Champs Elysses, der „Freundedes Vaterlandes" und des „Observatoriums" tretenfeierlich in den Jacobinerklnbb und erklären, daß sie keinenanderen Cultus als den der Freiheit und keine andereGottheit als die Vernunft anerkennen.

Die Section des Berges marschirt in dem Saale desKonvents auf. An ihrer Spitze geht ein Trupp Schauspieler,die patriotische Lieder singen. Ihnen folgt eine große Mengevon Bürgern und Bürgerinnen, von letzteren sindsehr viele mit priesterlichen Ornamenten, diedurch ihre Anzahl, die Verschiedenartigkeit derFarben und den Reichthum der Stoffe die Augenblenden, bekleidet. Hierauf steht man große Körbe, inwelchen sich Gefäße aus Gold, Vermeil und Silber in allenFormen und mit Juwelen geschmückt befinden, erscheinen. DerRedner der Section zeigt an, die kostbare Beute, welche dieVersammlung vor Augen habe, sei dem dem hl. Rochus undseinem Hunde errichteten Tempel abgenommen worden.Beifall.

Ihr folgt die Section der Eintracht. Man steht mitpriesterlichen Gewändern bekleidete Tamboure, Sap-peure und Kanoniere eintreten, denen eine Gruppe von weiß-gekleideten und mit dreifarbigen Bändern umgürteten Weibernfolgt. Nach ihnen kommt ein ungeheurer Zug von Männern,in zwei Gliedern geordnet und in Meßgewänder, Chor-röcke und Chorhemden gekleidet. Diese Kleidungsstückerühren sämmtlich aus der ehemaligen Kirche zu Germain-des-Pros her. Sie sind bemerkenswerth durch ihren Reich-thum, aus Sammt und anderen kostbaren Stoffen gefertigt undmit prächtigen goldenen und silbernen Bordüren besetzt.

Hierauf bringt man auf einer Bahre Kelche, Ciborien,