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hereingebrochen, geredet, nachdem er gesagt, die Jmmo-ralität sei die Grundlage des Despotismus, wie die Tugenddas Wesen der Freiheit, fügt er bei, daß, da die Ideedes höchsten Wesens und der Unsterblichkeit der Seele gutsei, so sei sie republikanisch, daß das Meisterwerk derGesellschaft darin bestehe, in dem Menschen einen raschen In-stinkt zum Vollbringen des Guten zu schaffen, daß man je-doch, weil dies unmöglich, denselben durch das religiöse Gefühlergänzen müsse. Dies ist die Ansicht Lykurg's, Solon's,des Sokrates und aller ächten Republikaner des Alterthums.
„Nehmen wir," sagte er, „die Lehren der Geschichte zurHand. ') Seht Ihr, mit welcher gründlichen Ueberlegung undGewandtheit Cäsar, da er im römischen Senate zu Gun-sten der Mitverschworenen Catilina's spricht, in einen Ausfallgegen das Dogma von der Unsterblichkeit der Seele sich ver-irrt, so geeignet dünken ihm diese Ideen, im Herze» der Rich-ter die Energie der Tugend zu schwächen? Cicero dagegenberief sich gegen die Verräther auf das Schwert der Gesetzeund den Blitzstrahl der Götter. Sterbend bespricht sich So-krates mit seinen Freunden von der Unsterblichkeit der Seele.Leonidas ladet an den Thermopylen, während er mitseinen Waffengefährten zu Nacht speist, dieselben im Augen-blicke, da er den heldenmüthigsten Entschluß, dendie menschliche Tugend je gefaßt hat, ausführt,auf den folgenden Tag zu einem Freudenmahle in einer neuenWelt ein. Cato schwankte nicht zwischen Epikurus undZeno, Brutus und den berühmten Verschworenen,die seine Gefahren und seinen Ruhm theilten und zu jener er-habenen Secte der Stoiker, die den Enthusiasmus der Tugendso weit trieb, ") gehörten.... Der Stoicismus erzeugte Nach-eifere! des Brutus und Cato selbst in den grauenhaften
1t Die Geschichte Griechenlands und Noms versteht sich. Für Nobes-xierre und seine Zuhörer gibt es keine andere.
2) Da sieht man den Leser des Plutarch und der Lsleetae.