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[1. Band.]
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Halt vor ihnen, das Volk betrachtete sie und der Präsident desNationalconvents richtete an sie folgende Ansprache:

„»Welch ein Schauspiel! Die Schwäche des Geschlechtesund der Heldenstnn des Muthes! O Freiheit! das sinddeine Wunder. Du bist es, die in den beiden Tagen, da dasBlut in Versailles die Verbrechen der Könige zu sühnen begann,im Herzen einiger Weiber jene Kühnheit entzündetest, die dieTrabanten des Tyrannen vor sich her in die Flucht trieben oderzu Boden warfen. Durch dich rollten unter zarten Händenjene Gußrohren, jene Feuerschlünde, die das Ohr eines Königsden Donner, das Augurium des Wandels aller Bestimmungen,vernehmen ließen. Der Cult, den dir die Franzosen gewidmet,ist von dem Augenblicke an, da du die Leidenschaft ihrer Ge-fährtinnen wurdest, unsterblich geworden. O Weiber! an Euchist es, die Freiheit, von sämmtlichen Tyrannen angefochten, umnöthigenfalls von einem Heldenvolke vertheidigt zu werden, zugebären. Alle kriegerischen und edlen Tugenden fließen mitder Muttermilch in das Herz aller Säuglinge Frankreichs.Statt der Blume», welche die Schönheit schmücken, bieten Euchdie Vertreter des souveränen Volkes den Lorbeer, das Sinnbilddes Muthes und des Sieges; Ihr werdet ihn Eueren Kindernübergeben.«

„Bei diesen letzten Worten ertheilte ihnen der Präsidentden Bruderkuß, setzte einer jeden von ihnen einen Lorbeerkranzauf und der Festzug, dem sie sich anschloßen, nahm wieder dieRichtung über die Boulevard mitten unter allgemeinem Bei-fallrufen.

„Der Revolutionsplatz war für die dritte Station aus-erkoren; dieselbe wurde vor der Statue der Freiheit, die aufdem Piedestale der zerstörten Statue eines der gemeinsten undverderbtesten unserer Tyrannen war errichtet worden, abgehalten.Die Freiheit als Tochter der Natur erschien mitten durch

a»f den Kanonenlafetten sitzend, Ludwig XVI. und seine Familievon Versailles nach Paris bringen.

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