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den Schatten junger Bäume, von welchen sie umgeben war.Die Zweige der Pappeln beugten sich unter der Last der derGottheit von der Liebe der Franzosen dargebrachten Attribute.Solche bestanden in rothen Mützen und Bändern mit denNationalfarben, in Versen, die für so schöner gehalten wurden,weil sie sämmtlich nur ein und dasselbe Gefühl ausdrückten, inBleistiftzeichnungen, welche die Wunderthaten der Revolutionauf's Neue vergegenwärtigten, in Blumenguirlanden, beseeltvon dem ewigen Pinsel, der die Gefilde belebt und schmückt.Die Menge und die Wahl der Gaben deuteten an, daß esnicht nur eine Ceremonie, sondern ein wahrhafter Got-tesdienst, ein Cult sei und die Herzen Aller dem Hoch-gefühle ihres Götzendienstes Folge geleistet hatten.
„Indessen begnügte man sich nicht mit diese» Gaben; dieGöttin mußte auch ein Opfer haben. Fast unmittel-bar ihr zu Füßen befand sich ein Scheiterhaufen, der die Be-stimmung hatte, dasselbe aufzunehmen. Alle Gegenstände, diezur Repräsentation und zum Prunke des Königthums gedienthatten, sollten jetzt den Gegenstand des Opfers abgeben.Zwischen der Statue und dem Scheiterhaufen stehend, hielt derPräsident des Nationalconvents im Augenblicke dieser großenLäuterung eines Reiches durch das Feuer folgende Rede:
„»Hier hat die Axt des Gesetzes den Tyrannen getroffen.Mögen nun auch diese schwächlichen Zeichen einer Knechtschaft,welche die Despoten in allen möglichen Formen unseren Blickenauf's Neue vorzuführen trachteten, vernichtet werden. DieFlamme verzehre sie, es gebe nichts Unsterbliches mehr, alsdas Gefühl der Tugend, das sie beseitigt. Gerechtigkeit!Rache! Schutzgottheiten der freien Völker, knüpfetauf ewig den Fluch des Menschengeschlechtes an den Namendes Verräthers, der auf einem von dem Edelmnthe wiedererrichteten Throne das Vertrauen eines großmüthigen Volkesgetäuscht hat! Freie Männer! Völker, die Ihr als Freundeund Brüder einander gleich seid, schafft die Bilder EuererGröße nur aus den Attributen Euerer Arbeiten, Euerer Talente