und Euerer Tugenden. Die Pike und die Freiheitsmütze, derPflug und die Getreidegcirbe, die Embleme aller die Gesell-schaft verschönernden Künste sollen in Zukunft die gesammtenDecorationen der Republik bilden. Heilige Erde! bedecke dichmit den wirklichen Gütern, die sich unter alle Menschen ver-theilen, und werde unfruchtbar an denjenigen, die nur zumausschließlichen Genusse des Stolzes dienen.«
„Unmittelbar nach dieser Rede ergriff der Präsident einebrennende Fackel, hielt sie an den mit brennbaren Stoffen be-deckten Scheiterhaufen, und im Augenblicke waren Thron, Krone,Scepter, Lilien, Herzvgsmantel, Schilder, Wappen, alle gehäs-sigen Livreen des Despotismus bei dem prasselnden Geräuscheder Flammen, die sie von allen Seiten einhüllten, und mittenunter den Acclamationen von mehr als 800,000 Seelen ver-schwunden. In demselben Augenblicke schwangen sich, gleichsamals sollten alle lebenden Wesen an dieser Befreiung der erstender lebenden Creaturen Theil nehmen und die Freude über die-selbe mitempfinden, dreitausend Vogel jeder Art mit kleinendreifarbigen Bündchen, auf denen geschrieben stand: Wir sindfrei; ahmet uns nach! um den Hals, mit den Funkenmitten aus den Flammen in den weiten und freien Raumder Lüfte.
„Die vierte Station war vor dem Jnvalidenhütel, vor die-sem jetzt schon durch die nationale Wohlthätigkeit und Souverä-nität vervollkommneten Denkmale des Stolzes eines Despoten,errichtet. Frankreich ward, nachdem es die Tyrannei der Königevernichtet hatte, genöthigt, ein neues für die Freiheit nicht min-der gefährliches Ungethüm, den Föderalismus, zu be-kämpfen und zu vernichten. Ein Denkmal bezeichnete hier die-sen jüngst errungenen Sieg. Auf der Spitze eines Felsenswar nämlich eine colossale Säule, das französische Volkdarstellend, aufgerichtet. Während sie mit kräftiger Hand denBündel der Departements zusammenschnürte, bemühte sich einUngetbnm, dessen untere Extremitäten in einen aus den Rosen-sträucher, eines stinkenden Morastes hervorkommenden Seedrachen