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Rolle spiele wie die Tafeln bei dem hebräischen Volke. Erverlangt zur Wohlfahrt der Welt, daß das so lange vergesseneDogma von der Souveränetät des Volkes wiederum wie dieSonne in der Natur leuchten soll. „Als die erste» Menschen,"sagt er, „sich vor der Sonne niederwarfen, nannten sie dieselbedie Mutter der Natur. Sie erschien ihren Augen nichtvon Wolken umschleiert oder von dem Sturme vorher ange-kündigt, sondern sie trat strahlend, in reichen Wellen Strömedes Lebens und des Lichtes verbreitend, in den Weltraum. Somuß auch die Constitution vorwärts schreiten."')
Demgemäß decretirt die Versammlung durch Acclamation:„Am 30. Ventüse jedes Jahres soll in allen Gemeinden derRepublik ein feierliches Fest, Fest der Souveränetät desVolkes genannt, begangen werden."
Aller Herzen pochten, als einige Tage später Santhonaxauf der Tribune erschien und sagte: „Bürger-Gesetzgeber, amVorabende des erhabensten der republikanischen Festeist es mir unmöglich, die sich mir aufdrängenden Gedanken zurück-zuhalten. Morgen feiert Ihr die Souveränetät des Volkes.Bei diesem Worte müssen sich alle Fasces der Lonsulnneigen."
Sich hierauf an das Gott-Volk wendend, erinnert er esdaran, daß seine Gottheit auf den Ruinen der Tyranneiund des Fanatismus begründet ist und es, wenn es ihrnicht entsagen will, diese beiden Nebenbuhler seiner Macht ver-nichten muß. „Souveränes Volk, wenn du einigen Werth aufdie Rechte, die du von der Natur empfangen hast, legst, solasse dich ja nicht von deinen tödlichsten Feinden überlisten.Entferne aus diesem heiligen Bereiche Jeden, der deine Souverä-netät nicht vertheidigen und anerkennen, der sie dir in seinerunversöhnlichen Wuth entreißen, den Thron und die Altäre auf
1) Monit. v. 8. Oktober 1791. — 2) Monit. ebendas.3) Monit. v. 1. Germ. des Jahres IV.
Gaume, Revolution. II.
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