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dem bluttriefenden Leichnam deS letzten Republikaners wieder-herstellen will." ')
Am Tage des Festes selbst verherrlicht der Präsident derAlten den neuen Gott und sagt ihm mit andächtiger Begeisterungnochmals, daß die beiden Epochen seiner Herrschaft die einzigenEpochen des Lichtes und der Freiheit seien, daß die Welt seitLykurg, Solon, Numa bis zur französischen Revolution inKnechtschaft und Barbarei gelebt habe. „Europa," sagt er,„war seit zwanzig Jahrhunderten zur Barbarei undzur Knechtschaft verurtheilt; allein die Nationen erwachten beider Stimme der geistreichen Männer. Dies Fest soll keineleere Ceremonie sein, dieser Tag sehe die Gruft aller Unter-drücker des Volkes graben; der Glanz dieses Tages, wo sichder Stolz der Fasces vor der souveränen Majestät desVolkes neigt, sei ewig wie er selbst!"
Diese Rede ward vor der Versammlung bei der Rückkehrvon der in folgender Weise ausgeführten Ceremonie gehalten.Man hatte mitten in den Tuilerien zwischen dem Palais Nationalund dem ersten Bassin eine Säulenstufe, welche die Departe-mentalpyramide trug, errichtet. Längs der ganzen von demdreifarbigen Bande, das sie umschlang, beschriebenen Spiralehingen Schilde, von denen jedes den Namen eines Departe-ments trug. Von dem Gipfel der Pyramide aus erhob sichein Freiheitsbaum. In jedem Winkel der Säulenstufe standein Dreifuß in antiker Form, auf welchem Wohlgerüchedufteten. Jede von den vier Vorderseiten der Säulenstufe ent-hielt einige Artikel aus der Konstitution oder der Declarationder Rechte, welche als Rechte des Menschen wieder auf-gestellt wurden oder dieselben zu erhalten bestimmt waren.
In der Privatkapelle der Regierung gefeiert, wenn dieserAusdruck hier erlaubt ist, hatte das Fest in den Tuilerien nichtdieselbe Pracht als in den Municipalitäten von Paris und in
1) Monit. v. t. Germ. des I. IV.
2) Monit. v. 2. Germ. des I. VI. — 3) Monit. ebendas.