100
„Auf der zweiten: »Die Gesammtheit der franzö-sischen Bürger ist der Souverän.«
„Auf der dritten: »Niemand kann ohne gesetz-mäßigen Auftrag eine Autorität ausüben oder einöffentliches Amt bekleiden.«
„Auf der vierten: »Die Bürger sollen sich ohneUnterlaß erinnern, daß von der Besonnenheit derWahlen in den Urversammlungen hauptsächlichdie Dauer, die Erhaltung und das Gedeihen derRepublik abhängen.«
„Die jungen Leute werden von den Greisen unter denen,welche die öffentlichen Schulen mit besonderem Fleiße besuchtund sich durch ihren Patriotismus ausgezeichnet haben, gewähltwerden.
„Jeder von den Greisen soll einen weißen Stab in derHand tragen. Nach ihnen kommen die öffentlichen Beamten,die Lehrer nebst ihren Schülern; ihnen folgen Gruppen, welchedie Landwirthschaft, die Industrie, den Handel, die Künsteund Wissenschaften durch Landleute, Arbeiter, Kaufleute, Künstlerund Gelehrte, die je mit den Attributen ihres Berufes aus-gestattet find, repräsentiren. Abtheilungen von Vertheidigerndes Vaterlandes schließen den Zng.
„Art. VI. Wann der Zug in dem bezeichneten Bezirkeangelangt ist, pflanzen die jungen Leute, welche die Aufschriftentragen, dieselben auf den beiden Seiten des Altares des Vater-landes auf.
„Art. VII. Die Ceremonie beginnt mit einigen dem Festeangemessenen patriotischen Hymnen.
„Art. VIII. Hierauf treten die Greise in die Mitte desBezirkes vor und bilden, indem sie ihre Stäbe zusammenlegen,ein Bündel, das sie mit dreifarbigen Bändern zusammenbinden.
„Art. IX. Einer von den Greisen besteigt die Stufendes Altares des Vaterlandes und richtet an die Magistrate dieWorte: »Die Souveränetät des Volkes ist un-wandelbar.«