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man die Constitution, den Geist und den Zweck der Decadar-Feste erkennen.

In der Form sowohl wie im Wesen athmet hier Alles dasklassische Alterthum; es ist die Vergöttlichung des Menschen,der sich, wie er es zweitausend Jahre früher in Rom undSparta that, Feste weiht, sie aus dieselbe Weise begeht, sichAltäre auf den Trümmern der Altäre des lebendigen Gotteserrichtet und in der religiösen Ordnung alle Häupter vor seinerSouveränität sich beugen sehen will, wie sie es schon bei Strafedes Schaffots in der socialen Ordnung thun müssen.

Neuntes Kapitel.

Genealogie der religiösen Feste der Revolution.

Zeugniß — Werk des Boissy d'Anglas — Nach dem Vorbildeder Griechen und Römer müssen die Feste eingesetzt und gefeiertwerden — Der Franzose richtet sich nach dem Griechen und Römer

— Das Christenthum muß aus der republikanischen Religion ver-bannt werden — Fest der Weinlese — der Vaterschaft — der Ehe

— des Todes — Programm Lsquinio's.

„Die Feste der Revolution sind, wie die meisten Dinge dieserZeit, wieder erneuerte Ideen der Griechen und Römer." ')

Wir wissen nicht, ob man, wenn man das Vorhergehendegelesen hat, noch den geringsten Zweifel an der Wahrheitdieser Behauptung hegen kann. Jedenfalls aber haben wir einunfehlbares Mittel, diesen Zweifel zu beseitigen, nämlich, daßwir die Revolution selbst reden lassen. Ihre Sprache wirduns deutlich sagen, ob es in der religiösen wie in der socialenOrdnung ihr beharrlicher Zweck war oder nicht, das von ihrals der Typus der Vollkommenheit betrachtete klassische Alter-thum wieder aufzuwecken.

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1) Diot. äe la eonvsrs., srt. Poles.